Die Nutzung der Windkraft hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland rasant entwickelt. Rechnerisch beträgt die Energieleistung des Windes in der Erdatmosphäre das Hundertfache der gesamten weltweit installierten Kraftwerksleistung – obwohl nur zwei Prozent der jährlichen Sonneneinstrahlung in Wind umgesetzt werden. Doch lediglich ein Bruchteil dieser gigantischen Energiemenge ist technisch nutzbar, denn die Windressourcen sind ungleichmäßig über den Globus verteilt.
So erreicht der Wind über den Ozeanen mit ihrer relativ glatten Oberfläche oder direkt an der Küste hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten, während er landeinwärts durch die Reibung an der Erdoberfläche abgebremst wird. Die Windverhältnisse werden zudem von landschaftlichen Gegebenheiten wie Erhebungen, Tälern, Wald- und Wasserflächen sowie Gebäuden beeinflusst.
Mit idealen Windrädern, die nach dem Auftriebsprinzip konstruiert sind, könnte man theoretisch 59 Prozent der Windleistung ausnutzen. Der durchschnittliche Wirkungsgrad liegt aber heute bei 45, der Spitzenwert bei etwa 50 Prozent. Die Energieleistung des Windes wächst kubisch, also mit der dritten Potenz (x3) der Windgeschwindigkeit: Verdoppelt sie sich, so steigt der Energiegehalt um das Achtfache.
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Diese Anlagen bieten …
1) … hohe Effizienz. Denn Wind ist überall verfügbar. Dadurch ist er eine ganztägige und unerschöpfliche Energiequelle, auch bei Schwach-Wind.
2) … einen individuellen Aufbau und die Montage sowohl im Gelände, als auch auf Dachflächen.
3) … Standortanpassung durch Designoptimierung.
4) … eine geplante Einsatzdauer von über 20 Jahren (inkl. Sturmsicherung).
5) … die Möglichkeit der Kopplung mit Ihrer Photovoltaikanlage.